Smart Vending

Jetzt bei Selecta

Digitalisierung, digitale Transformation und digitales Ökosystem sind keine Schlagwörter, sondern wichtige Trends, die Wirtschaft und Gesellschaft schon heute prägen und weiter verändern werden. Mit Social Networks, Smart Citys, Industrie 4.0 sowie einer unendlichen Zahl an Onlineplattformen wird das Leben jedes einzelnen immer vernetzter.

Digitale Produkte, Tools und Geschäftsmodelle prägen bereits unseren Alltag. Auch Selecta Österreich geht diesen Weg aktiv mit, nutzt Chancen und bietet innovative Lösungen. Jetzt werden die Selecta-Automaten „smart“.

Die Grundidee bei smarten Anwendungen liegt darin, dass ein Gerät mit einem mobilen Endgerät kommuniziert. Im Bereich des Automatengeschäfts heißt das, dass ein Automat mit einem Smartphone gesteuert werden kann und dabei gleichzeitig Rückmeldung darüber gibt, ob auch alle seine Funktionen funktionieren. 130 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kümmern sich bei Selecta tagtäglich darum, dass unsere rund 1.800 Automaten zu jeder Tages- und Nachtzeit einen kleinen Snack oder eine kühle Erfrischung bereithalten. Seit Mitte des Jahres hat Selecta rund 600 Automaten im öffentlichen Bereich zu smarten Verkaufsstätten aufgerüstet. Mittels Telemetrieboxen werden ab sofort Echtzeitdaten an unsere Zentrale geschickt, was den Prozess der Wartung und Befüllung deutlich verbessert. Wurden bisher die einzelnen Automaten „auf Verdacht“, beziehungsweise auf Basis von Erfahrungswerten, vom Merchandiser angefahren und entsprechend befüllt, können wir nun zielgerichtet handeln. Bei den smarten Automaten kann dank Telemetrie in Echtzeit mitverfolgt werden, wie die Verkäufe gerade stehen, welche Produkte nachgefüllt werden müssen, welche Umsätze generiert wurden und vor allem auch, ob Störungen aufgetreten sind. Anhand dieser Daten können wir die Touren der Merchandiser optimal einteilen. Die Folge: Laufend frische Produkte und ein schnelles Service, sollte einmal etwas nicht so laufen wie es soll.

Im Rahmen dieser Umstellung gab es auch Änderungen im Bereich Kommissionierung. Das Team rund um Rosario Gusel, Leitung Logistik und Einkauf, hat hierfür selbstständig Lösungen erarbeitet, um auch ihre Arbeitsschritte an das neue effiziente „Smart-Operating“ anzupassen und neu zu strukturieren. Bereits in der Nacht werden anhand der auf Basis von Telemetriedaten erstellten Packlisten einzelne Boxen mit den benötigten Produkten vorbereitet. Somit können die Merchandiser gleich in der Früh die fertig kommissionierten Boxen holen und mit der Tour starten. Die Einführung von Telemetrie hat nicht nur positive Auswirkungen auf die Effizienz im Unternehmen, sondern auch für den Endkunden selbst. Einerseits können Störungen frühzeitiger erkannt und behoben werden, womit die Wahrscheinlichkeit des bekannten „Geldschluckens“ reduziert wird, und andererseits profitiert der Kunde von einer besseren Verfügbarkeit seines Lieblingsproduktes, da die Füllstände der Automaten laufend beobachtet werden.

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